FAQ - Taxi-funk Ingolstadt GmbH & Co.KG

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FAQ

Wie funktioniert die Taxizentrale in Ingolstadt?

Die Taxizentrale ist ein Zusammenschluss der meisten Taxiunternehmer in Ingolstadt. Die Taxizentrale verfügt über keine eigenen Taxis. Sie vermittelt an freie Taxis und hat somit keinen Einfluss auf die Aufträge der einzelnen Unternehmer. Außer zu absoluten Stosszeiten sind immer ausreichend Taxis zur Vermittlung frei.

Würde es die Taxizentrale nicht geben, müssten die Fahrgäste

  • versuchen mittels Telefonbuch die Taxifahrer einzeln zu erreichen (bei derzeit 107 Taxis [stand 2015] eine zeitraubende und kostspielige Angeleigenheit

  • Standplatztelefone anrufen - die nur Sinn ergeben wenn auch ein Taxi vor Ort ist

  • Standplätze aufsuchen, ähnlich wie Bushaltestellen, und hoffen, dass ein Taxi wartet

  • ein freies Taxi während der Fahrt anhalten



Warum kann die Zentrale nicht genau sagen wann ein Taxi kommt?

Mittels Bildschirm sieht die Zentrale zwar wo sich die Fahrzeuge aufhalten und erkennt auch den Status der einzelnen Fahrzeuge, jedoch hat die Disponentin keinen Einfluss auf die Aufträge der Fahrzeuge. Diese können von Fahrgästen direkt kontaktiert werden oder sie können auch feste Fahrten (Krankenfahrten etc.) haben. Der Computer entscheidet mittels ausgeklügelter Logistik und verschiedenen Vergabekriterien wer, wann, welchen Auftrag erhält. Auch hier darf die Disponentin nur in Ausanahmefälle eingreifen. Somit ist es für eine Disponentin sehr schwierig abzuschätzen, wann ein Taxi den jeweiligen Auftrag erhält.


Warum kommt mein Taxi nicht pünktlich - trotz Vorbestellung?

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass mir die Vorbestellung eines Taxis das pünktliche Erscheinen eines Taxis garantiert. Wir garantieren lediglich, dass wir uns um den Auftrag rechtzeitig kümmern werden und diesen nicht vergessen.
Sie bestellen ein Taxi einen Tag oder gar eine Woche vor dem eigentlichen Termin! Wir nehmen diesen auf und kümmern uns darum. Was wir allerdings nicht wissen können ist...

  • wie sieht das Wetter zu dem Zeitpunkt aus

  • wie hoch ist das Fahrgastaufkommen

  • welche Verkehrsverhältnisse herrschen

  • wie viele Fahrgäste haben bis zu diesem Termin noch einen Fahrt bestellt

  • wie weit gehen die Fahrten

  • wie viele freie Taxis stehen dann zur Verfügung

  • und weitere Einflüsse die außerhalb der Verfügungsgewalt einer Disponentin stehen


Wer ganz sicher gehen will, dass ein Termin auch wirklich klappt muss mit einem Taxiunternehmer direkt Kontakt aufnehmen. Dieser kennt zumindest seine eigene Auftragslage und kann besser abschätzen und planen damit dieser Auftrag dann auch pünktlich funktioniert. Dies allerdings ist oft nicht so einfach, wie es sich anhört. Auch die Taxiunternehmer unterliegen den oben genannten Einflüssen.
Wir versuchen zwar ständig unseren Service diesbezüglich zu verbessern, jedoch gibt es für die äußeren Einflüsse nicht wirklich eine Lösung. Trotzdem werden etwa 95% aller Terminaufträge zu allen Tages- und Stosszeiten zuverlässig von der Taxizentrale ausgeführt. Für die verbliebenen 5% kann ich mich nur im Voraus entschuldigen.


Warum erreiche ich die Taxizentrale zu bestimmten Uhrzeiten nicht?

Leider ist es eine Tatsache, dass häufig für längere Zeit keine Anrufe eingehen. Danach aber geballt viele Anrufe gleichzeitig eingehen würden.
Wir haben 4 Leitungen geschaltet. Das bedeutet 4 Anrufer können uns gleichzeitig erreichen. Es kann jedoch nur Einer nach dem Anderen abgearbeitet werden. Wer einmal in der Warteschleife gelandet ist, sollte nicht mehr auflegen. Allerdings sind wir für das Beenden einer Verbindung durch den Telefonanbieter nicht verantwortlich. In diesem Fall muss noch mal angerufen werden. Die Zentrale arbeitet 365 Tage im Jahr 24 Stunden. Pausen gibt es nicht. Gerade an den Wochenendnachtschichten, Sylvester, Weiberfasching, Heilig Abend etc. hilft hier meist nur Geduld.

Warum muss ich mich bei einer Rechnungsvereinbarung immer als Rechnungskunde zu erkennen geben ?

Wenn Sie sich nicht als Kunde mit einer bestehenden Vereinbarung zu erkennen geben, kann es zu Verwechslungen kommen. Die Taxifahrer können dann nicht über die Vereinbarung informiert werden. Kommt es aus diesem Grund zu Schäden oder Verletzungen kann die Taxi-Zentrale nicht dafür haftbar gemacht werden. In einem 24-Stunden Dreichschichtdienst sind einige Mitarbeiterinnen erforderlich. Der persönliche Kontakt bleibt dabei oftmals auf der "Strecke". Gerade Aushilfen und Teilzeitkräfte können nicht jeden Fahrgast persönlich kennen.

Warum kann mir nicht schon am Telefon mitgeteilt werden, welches Taxi kommt?

Nach Ihrem Anruf in der Taxizentrale wird der Auftrag dem Vermittlungssystem übergeben. Dieses entscheidet völlig neutral und wertefrei, welches Taxi den Auftrag als Erstes angeboten bekommt. Da einige der Taxen eigene Aufträge ausführen, kann es sein, dass das erste und weitere Taxen den Auftrag nicht ausführen können. Da der Vermittlungsprozess in solchen Fällen schon mal ein paar Minuten in Anspruch nehmen kann, ist es der Disponentin nicht möglich am Telefon bereits Auskunft zu geben.

Warum kann ich keinen bestimmten Fahrer oder kein bestimmtes Fahrzeug wählen?

Dies ist eine Entscheidung der Gesellschafter der Taxi-Funk Ingolstadt GmbH & Co.KG. Da diese gleichzeitig auch Fahrer und Unternehmer sind, wollten Sie damit erreichen, dass jeder Fahrer und jedes Fahrzeug gleich behandelt wird. Der Kunde hat jedoch die Möglichkeit sich sein Unternehmen oder seinen speziellen Fahrer über das Telefonbuch heraus zu suchen. Beförderungsverträge können dann direkt mit dem jeweiligen Unternehmen abgeschlossen werden.

Warum kann ich kein Großraumtaxi für mehr als 4 Personen auf Termin bestellen?

Die Taxiunternehmer sind freie Selbständige, die sich der Zentrale zur Vermittlung angeschlossen haben. Die Unternehmer bestimmen selbst wann, wer und wielange gearbeitet wird. Die Zentrale hat darauf keinen Einfluss. Aus diesem Grund weiß die Disponentin auch nicht ob und wieviele Großraumtaxen zum Zeitpunkt Ihrer Bestellung zur Vermittlung stehen. Einen Termin kann sie deshalb nur dann aufnehmen, wenn sich der Fahrgast bereit erklärt eventuell auch die Anzahl an normalen Taxen zu akzeptieren die für die zu befördernde Zahl der Personen nötig sind.
Dies gilt im Übrigen für alle Taxen, die über eine Spezialausrüstung verfügen.

Warum ist es am Wochenende und zu anderen Hochlastzeiten so schwierig ein Taxi zu bekommen?

Das Ingolstädter Taxigewerbe verfügt über 107 Taxen die an 365 Tagen 24 Stunden im Einsatz sind. Das bedeutet, dass immer Fahrzeuge unterwegs sein müssen. So kommt es, dass z.B. am Samstag auf Sonntag zwar 50 - 60 Taxen im Einsatz sind, aber ca. 150 benötigt werden würden. Leider lässt der Personalmangel der in unserem Gewerbe herrscht aber auch keine weiteren Einsätze zu. Zu dem ist es sehr schwierig überhaupt abzuschätzen ob die Situation besser wäre, wenn mehr Taxen im Einsatz wären. Da es sehr schwierig ist ein Taxi zuzulassen, da es vom Personenbeförderungsgesetz her sehr starke Beschränkungen gibt, kann das Taxigewerbe nicht flexibel auf diesen Ansturm reagieren. 50 Taxen mehr in Ingolstadt könnten zwar die Situation am Wochenende, Silvester etc. verbessern, jedoch könnten diese Fahrzeuge in der übrigen Zeit nicht wirtschafltich betrieben werden. Ausnahmen sieht aber das Gesetz nicht vor.
Somit ist es aber auch unsinnig in der Taxi-Zentrale mehr Personal einzusetzen, da es auch nicht sicher ist, ob Sie dann Ihr Taxi schneller oder überhaupt bekommen. Die Taxi-Zentrale wäre leistungsfähig genug, mehr Aufträge anzunehmen. Allerdings wer würde die auf der Strasse bedienen, wenn kein Taxi mehr frei ist. Zu diesen Uhrzeiten sind nicht die Kapazitäten der Taxi-Zentrale erschöpft, sondern die Kapazitäten - nämlich die Taxen - auf der Strasse, weil die ständig besetzt sind. Hier halten wir einfach keinem Vergleich mit Grossstädten wie München, Frankfurt oder Berlin stand.


Welche Zuschläge gibt es in Ingolstädter Taxen  und welche dürfen nicht verlangt werden?

Die Zuschläge in den Taxen werden durch die jeweils aktuelle Taxitarifordnung, §3 Beförderungsentgelte, (4) Zuschläge geregelt.
Ausschließlich Zuschläge die hier erwähnt werden müssen vom Taxifahrer zwingend erhoben werden. Das bedeutet, dass sich sowohl Taxifahrer(innen) ordnungswidirig verhalten, die Zuschläge berechnen die dort nicht erwähnt werden - als auch Taxifahrer(innen), die Zuschläge die dort erwähnt werden, nicht erheben.

Zuschläge die erhoben werden müssen, lt. Tarifordnung:

  • Gepäckzuschlag: Je transportiertes Gepäckstück 0,50 € (Handgepäck, Gehhilfen, Rollstühle, Kinderwägen frei)

  • Tiere: Je frei transportiertes Tier und je Tier im Käfig 0,50 € (Blindenhund frei)

  • Sperrige Güter: Je transportiertes Sperrgut 2,50 €

  • Großraumzuschlag: ab 5. Person 5,00 €

  • Zuschlag für die Inanspruchnahme einer Funkvermittlung 0,50€ je Auftrag
  • Anfahrtszuschlag nach TTO B1-B5


Zuschläge die nicht erhoben werden dürfen:

  • Großraumzuschlag bei weniger als 5 Personen oder in nicht geeigneten Fahrzeugen

  • Zuschläge für Kreditkartenzahlungen


Wichtig! Zuschläge dürfen kummuliert einen Betrag von 25,00 € nicht übersteigen; auch müssen diese auf dem Taxameter eingetippt und jederzeit für den Kunden ersichtlich sein.
Stand: Taxitarifordnung der Stadt Ingolstadt - zuletzt geändert am 30.7.2009

Warum sollte man am Taxistand immer in das erste Taxi einsteigen?

Selbstverständlich wollen wir in das Wahlrecht des Fahrgasts nicht eingreifen. Jeder Fahrgast hat freie Taxiwahl.
Bitte bedenken Sie jedoch!
Das Taxi das als erstes am Standplatz steht wartet am Längsten auf den nächsten Auftrag. Die Fairness gebietet, auch dieses Taxi als erstes Taxi zu benutzen, sofern keine wichtigen Gründe entgegensprechen.


Darf ein(e) Taxifahrer(in) am Taxistandplatz einen Fahrauftrag ablehnen?

Diese Frage ist je nach Fall zu beurteilen.
Fahrten nach außerhalb des Pflichtfahrgebiets, reine Sachtransporte und Aufträge die fahrzeugbedingt nicht ausgeführt werden können, dürfen abgelehnt werden.
Ansonsten gilt für alle Fahrten die uneingeschränkte Beförderungspflicht nach §22 PBefG. Jeder Taxifahrer der sich am Taxistand bereithält muss jeden Auftrag erledigen. Dies ist völlig unabhängig von der Beförderungsstrecke. Die Beförderungspflicht gilt für extrem kurze Strecken genauso wie für Fahrten an die Grenzen des Pflichtfahrgebiets.


LAST UPDATE: 18.09.2017 

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